
Was ist
kreative Traumatherapie

Ein Trauma erlitten zu haben, hat tief greifende Folgen für die Art und Weise wie Menschen
die eigene Person und ihre sozialen Beziehungen erleben. Therapeutische Hilfestellung
muss sich auf dieses Erleben beziehen. Kreative Traumatherapie hilft, festgefahrene Muster
des Erlebens aufzuweichen und zu verändern. Gerade weil die Folgen einer Traumatisierung
nicht nur Denken und Verhalten betreffen, sondern auch das Körpererleben, die Emotionalität
und die Möglichkeiten tiefer Resonanz beeinträchtigen, reichen Worte alleine nicht aus,
verändernde Prozesse in Gang zu setzen und zu begleiten. Hier können die vielfältigen
Möglichkeiten der Bewegung, der Gestaltung und der Musik Türen öffnen, neue Wege zu
wagen. Das kann sowohl Sicherheit geben als auch verloren Geglaubtes wieder beleben, um
trotz sexueller Gewalterfahrung ein Leben in Aufrichtung zu ermöglichen.
Inhalte der kreativ-therapeutischen Arbeit :
° Bedeutungsräume (intimer Raum, persönlicher Raum, Raum der Begegnung
öffentlicher Raum)
wie grenze ich mich ab, was gilt es zu schützen, in welchem Raum findet
Verletzung statt?
° Rahmenbilder / Verwandlungsbilder
Was gibt mir Rahmen, was gibt mir Halt ?
° Erregungsverläufe und Konturen, Spuren und Risse des Erlebens
PTSD= Posttraumatische Belastungsstörung
wie erlebe ich meine Wut, meine Angst, meine Scham ? flach,
ansteigend , flüchtig, explosiv....
° primäre Leibbewegung : schauen, greifen, lehnen, tönen, drücken...
wo fühle ich mich gesehen? darf ich hinschauen, nach etwas greifen und
damit auch ansprechen, in welchen Räumen s.o. darf ich es zur Sprache
bringen? wo darf oder kann ich mich anlehnen? wer oder was macht mir
Druck?
° kreative Dialoge und kreative Identifikation
Arbeit mit kreativen Medien..Bewegung, Tanz, Musik, Gestaltung
das Tabu
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