Was ist kreative Therapie ? 

 

                                                                           

                                               
 

  Zu den Grundlagen der kreativen Therapie gehören die Gestaltarbeit und Integrative Therapie nach
  Petzhold. Daher ist Ausgangs- und Zielpunkt immer das "Hier und Jetzt", der lebendige Augenblick.
  Die gegenwärtigen Empfindungen, Gedanken, Phantasien und Wahrnehmungen sind die Grundlage  
  für Erkundungen und spielerische Experimente.

 
 
Die kreative Therapie ist eine körperorientierte Arbeit, bei der ein wichtiges Medium die Musik,
  Bewegung, Tanz sowie die Gestaltung ist. Damit ist nicht das Erlernen von Techniken gemeint,
  sondern die spontane Bewegung, der freie Tanz, die musikalische Improvisation, der gestalterische
  Ausdruck. Für viele Empfindungen finden wir keine Worte, aber ein Ton, eine Geste oder ein
  Symbol sind oft vorhanden. Diese Geste, diese Bewegung, dieser Ton gilt es bewusst zu machen,
  ihm einen individuellen Ausdruck und eine Bedeutung zu geben.

 
 
Es geht in der Gestaltung darum, die inneren Bilder des Erlebens auszudrücken, unabhängig von
  Farbenlehre oder "richtiger" Wiedergabe. Die Gestaltung gilt als Weg, mit sich und der Welt in
  Kontakt zu treten. Das Erleben ist individuell einzigartig. Kompetenz darin, es zu erfassen und
  zu verändern, haben die KlientenInnen. Das hat die Konsequenz, als Therapeutin nicht zu deuten,
  sondern Formen des Dialogs zu finden und Wege anzubieten, die eigenen Kompetenzen (wieder)
  zu entdecken und zu erweitern.   

  Therapie ist Beziehung und heilt durch Resonanz. Wir, (KlientIn und TherapeutIn) treten über die
  Gestaltung, aber auch über das Wort in Beziehung, lassen die Resonanz zu, die durch Gefühle und
  Stimmungen hervorgerufen wird, und nutzen sie für den Wachstumsprozess.

 

                                  endlich  angekommen   

                                                    bei mir

                                  ortkarg

                                 zeitgedehnt

                                 verinselt         

                                                      T. Schubert